Kinder Bueno Muffins Rezept
Mit diesem Kinder Bueno Muffins Rezept entstehen 12 weiche Muffins in einem Standard-Muffinblech. Der Teig verbindet Mehl, Milch und neutrales Öl mit zerkleinerten Riegelstücken. Für eine nussigere oder schokoladigere Variante lässt sich ein Teil des Mehls durch gemahlene Haselnüsse oder Backkakao ersetzen. Öl sorgt für eine saftigere, länger weiche Krume; geschmolzene Butter schmeckt aromatischer und macht die Muffins etwas kompakter.
Zutaten für 12 Muffins
Für 12 Mulden eines Standard-Muffinblechs werden die Zutaten abgewogen und bereitgestellt. Die beiden Riegelmengen sind getrennt: drei Doppelriegel kommen in den Teig, zwei bleiben für das Topping.
- 300 g Weizenmehl Type 405 bilden die Grundlage. Für eine schokoladige Variante 30 g davon durch 30 g Backkakao ersetzen; die Gesamtmenge bleibt gleich.
- 2 gehäufte Teelöffel Backpulver entsprechen etwa 9–10 g und lockern den Teig. Dazu kommt 1 Prise Salz, die den süßen Geschmack ausgleicht.
- 150 g Zucker sorgen für die nötige Süße und Bräunung. Bei den Riegeln im Teig die Zuckermenge nicht zusätzlich erhöhen.
- 2 Eier der Größe M binden die Zutaten. 200 ml Milch und 120 ml neutrales Öl ergeben einen gut portionierbaren, saftigen Teig.
- Als Alternative zum Öl etwa 125 g Butter schmelzen und abkühlen lassen. Butter liefert mehr Aroma und eine etwas festere Krume; Öl hält die Muffins weicher.
- 3 Doppelriegel Kinder Bueno zu je 43 g, insgesamt 129 g, für den Teig zerkleinern. Weitere 2 Doppelriegel für das Topping zurücklegen.
- Für eine nussige Abwandlung 50 g Mehl durch 50 g gemahlene Haselnüsse ersetzen. Nicht zusätzlich einarbeiten, damit die Mehlmenge im Teig stimmt.
Die Mehlvarianten sind Alternativen und werden nicht miteinander kombiniert: entweder 30 g Kakao oder 50 g Haselnüsse verwenden.
Zubereitung Schritt für Schritt
Die Muffins gelingen, wenn trockene und flüssige Zutaten zunächst getrennt vorbereitet und anschließend nur kurz vermischt werden. Heize den Backofen rechtzeitig vor und lege 12 Papierförmchen in das Blech.
- Stelle den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze oder 160 °C Umluft. Verteile 12 Papierförmchen im Muffinblech; das Blech gibt den Förmchen beim Backen stabilen Halt.
- Vermische 300 g Mehl, 9–10 g Backpulver, 150 g Zucker und 1 Prise Salz in einer großen Schüssel. Gleichmäßiges Verteilen des Backpulvers hilft, dass alle Muffins ähnlich aufgehen.
- Verquirle in einer zweiten Schüssel 2 Eier mit 200 ml Milch und 120 ml neutralem Öl. Bei Butteralternative 125 g geschmolzene, abgekühlte Butter verwenden, damit die Eier nicht durch Wärme stocken.
- Gieße die flüssigen Zutaten zu den trockenen und rühre mit einem Löffel oder Teigschaber nur, bis kein trockenes Mehl mehr sichtbar ist. Langes Rühren macht die Krume zäher.
- Schneide 3 Doppelriegel Kinder Bueno, insgesamt 129 g, in etwa 0,5–1 cm große Stücke. Hebe sie mit wenigen Bewegungen unter; so verteilen sie sich, ohne den Teig unnötig zu bearbeiten.
- Fülle jede der 12 Mulden ungefähr zu zwei Dritteln, etwa 65–70 g Teig pro Förmchen. Eine gleichmäßige Portionierung sorgt dafür, dass die Muffins gleichzeitig gar werden.
- Backe die Muffins 22–25 Minuten auf mittlerer Schiene. Prüfe nach 22 Minuten mit einem Holzstäbchen: Ein paar feuchte Krümel sind passend, flüssiger Teig braucht weitere 2–3 Minuten.
Für eine besonders weiche Krume ist neutrales Öl die passende Wahl; für ein kräftigeres Butteraroma eignet sich geschmolzene Butter. Kurz: Zutaten abwiegen, Teig knapp verrühren und die Muffins nach dem Stäbchentest rechtzeitig aus dem Ofen nehmen.
Waffel, Creme und Schokolade im Ofen
Beim Backen verändern sich Waffel, Haselnusscreme und Milchschokolade auf unterschiedliche Weise. Entscheidend sind die Ofenhitze von 180 °C, die Feuchtigkeit im Teig und der Zeitpunkt, zu dem die Riegelstücke dazukommen. Die Waffel wird im Inneren schnell weich, während geschmolzene Creme und Schokolade kleine feuchte Bereiche im Muffin bilden. Je nach Größe und Platzierung der Stücke verteilt sich dieser Effekt anders. Für Schokoladenmuffins mit Haselnusscreme lohnt es sich deshalb, die Einlage und das Topping getrennt zu betrachten.
Was beim Backen mit Kinder Bueno passiert
Kinder Bueno ist ein Waffelriegel von Ferrero: Eine dünne, knusprige Waffelhülle umschließt Haselnusscreme, außen liegt ein Überzug aus Milchschokolade. Im Muffinteig treffen diese Bestandteile bei 180 °C auf Wärme und Wasser, das aus den feuchten Zutaten verdampft. Die Waffel nimmt einen Teil dieser Feuchtigkeit auf. Ihre knusprige, trockene Struktur verliert dadurch schon innerhalb weniger Minuten an Festigkeit und wird weich; im Inneren des Teigs kann sie eher zart als knackig wirken.
Die Haselnusscreme wird durch die Ofenhitze flüssiger. Auch die Milchschokolade schmilzt, wobei sie nicht wie eine feste Schicht erhalten bleibt, sondern sich teilweise mit der Creme verbindet. Liegen Riegelstücke im Teig, sammeln sich diese geschmolzenen Bestandteile zunächst an ihrem Platz. Beim Aufgehen des Teigs entstehen darum kleine feuchte Taschen mit einem intensiveren Schokoladen- und Haselnussgeschmack. Je nach Größe der Einlage bleiben diese Bereiche punktuell oder ziehen sich über einen größeren Abschnitt des Muffins.
Der Muffinteig selbst setzt während des Backens seine Struktur: Stärke bindet Wasser, und die Eiweiße aus Ei und Mehl gerinnen beziehungsweise vernetzen sich. So wird aus dem flüssigen Teig ein lockeres, tragfähiges Gebäck, während die eingeschlossene Creme weich bleibt. Direkt neben einem größeren Stück ist der Teig daher oft saftiger und etwas dichter als an einer Stelle ohne Einlage. Das ist kein Hinweis auf rohen Teig, solange der Muffin insgesamt durchgebacken ist; es ist die lokale Wirkung der schmelzenden Füllung.
Bei fein zerkleinerten Riegeln verteilt sich die schmelzende Schokolade stärker im Teig, während größere Stücke klarere, konzentrierte Taschen ergeben. Die Waffel wird bei beiden Varianten durch den Kontakt mit dem feuchten Teig weich. Für ein gleichmäßiges Ergebnis zählt deshalb nicht nur die Ofentemperatur, sondern auch, wie groß die Stücke sind und wann sie eingearbeitet werden.
Riegel zerkleinern oder im Ganzen
Die Größe der Riegelstücke bestimmt, ob sich Schokolade und Creme gleichmäßig verteilen oder als einzelne Füllungsbereiche im Muffin bleiben. Für die Einlage eignen sich etwa 1 cm große Stücke, die erst ganz zum Schluss unter den Teig gehoben werden: Sie behalten ihre Form am besten und lassen sich gleichmäßig verteilen.
| Methode | Größe und Zeitpunkt | Vorteile | Nachteile |
|---|---|---|---|
| Riegel im Ganzen einarbeiten | Ganzer Riegel oder großes Segment; vor dem Backen in den Teig setzen | Deutlicher Füllungskern mit viel Creme und Schokolade an einer Stelle | Verteilt sich ungleichmäßig; der Bereich um den Riegel kann dichter und feuchter werden |
| Grob hacken | Unregelmäßige Stücke von etwa 1–2 cm; kurz vor dem Einfüllen einarbeiten | Gut erkennbare Stücke und mehrere lokale Schokoladentaschen | Sehr große Stücke können beim Portionieren an einer Stelle landen oder aus dem Teig ragen |
| Fein hacken | Krümel und kleine Splitter unter 1 cm; mit dem Teig vermengen | Schokolade und Haselnusscreme verteilen sich über viele Bissen | Die Waffelstruktur ist kaum noch zu erkennen; Schokolade kann sich stärker im Teig verteilen |
| Etwa 1 cm große Stücke unterheben | Gleichmäßige Stücke; erst am Ende vorsichtig unterziehen | Guter Kompromiss aus sichtbarer Einlage, Verteilung und erhaltener Stückform | Die Waffel wird im feuchten Teig trotzdem weich |
| Als Topping aufsetzen | Stück auf den fertig gebackenen, abgekühlten Muffin legen | Waffel bleibt knusprig, wenn das Stück erst kurz vor dem Servieren aufgelegt wird | Als Einlage im Teig ungeeignet; auf feuchter Oberfläche kann die Waffel mit der Zeit weich werden |
Zum Hacken genügt ein scharfes Messer und ein trockenes Schneidebrett. Ein gezacktes Brotmesser kann die Waffelschichten sauberer trennen als starkes Drücken mit einem glatten Messer. Die Stücke müssen nicht millimetergenau sein; gleichmäßige Größen um 1 cm erleichtern aber das Portionieren.
Für die Einlage ist das späte Unterheben der etwa 1 cm großen Stücke die zuverlässigste Methode. Rühren Sie nur so lange, bis die Stücke verteilt sind, damit sie nicht zerdrückt werden und der Teig seine lockere Struktur behält. Ein ganz eingearbeiteter Riegel ergibt einen markanten Kern, fein gehackte Stücke sorgen für mehr Streuung; beide Varianten verändern die Verteilung stärker als die empfohlene Größe.
Knusprige Waffel erhalten
Knusprig bleibt die Waffel am ehesten, wenn sie nicht im Teig mitgebacken wird. Legen Sie dafür ein Riegelstück erst kurz vor dem Servieren auf den vollständig abgekühlten Muffin. Auf warmer Oberfläche kann die Milchschokolade anschmelzen; auf einer feuchten Oberfläche zieht die Waffel zudem schneller Wasser und verliert ihren Biss.
Schneiden Sie die Riegelstücke mit einem trockenen, scharfen Messer auf einem trockenen Brett und setzen Sie sie möglichst erst etwa 5–10 Minuten vor dem Servieren auf. So liegt die angeschnittene Waffelfläche nicht unnötig lange offen und kommt nur kurz mit der Feuchtigkeit des Gebäcks in Kontakt. Feuchte Cremeschichten oder ein noch warmer Muffin beschleunigen das Weichwerden, deshalb sollte auch das Topping trocken und kühl aufgebracht werden.
Für die beste Knusprigkeit bleiben Einlage und Dekoration getrennt: Stücke im Teig geben Geschmack und weiche Füllung, ein spät aufgelegtes Stück liefert den knusprigen Kontrast. Wird ein Topping längere Zeit vor dem Servieren aufgesetzt, kann die Waffel trotz sorgfältigen Schneidens Feuchtigkeit aufnehmen.
Haselnuss-Frosting und Dekoration
Mit einer kühlen Haselnuss-Mascarpone-Creme und einer dünnen Schokoladenglasur bekommen die Muffins eine dekorative Oberfläche, ohne dass die einzelnen Komponenten ineinanderlaufen. Für ein sauberes Ergebnis sollten beide Toppings vor dem Auftragen abkühlen und die Creme ihre Form halten. Die Reihenfolge ist entscheidend: erst das Frosting aufspritzen, dann die Glasur ergänzen und zuletzt die Riegelstücke aufsetzen. So entstehen Haselnusscreme Muffins mit klaren Schichten und einer ansprechenden Optik.
Haselnuss-Mascarpone-Creme
Für die Creme reichen vier Zutaten. Arbeiten Sie mit gut gekühlter Mascarpone und Sahne; eine kalte Rührschüssel hilft, die Masse beim Aufschlagen stabil zu halten.
- 250 g Mascarpone direkt aus dem Kühlschrank in eine hohe Rührschüssel geben und zunächst mit dem Puderzucker kurz glatt rühren.
- 40 g Puderzucker sieben, damit keine Klümpchen in der Creme bleiben und sich die Süße gleichmäßig verteilt.
- 2 EL Haselnusscreme zur Mascarpone geben und bei niedriger Geschwindigkeit einarbeiten, bis keine deutlichen Schlieren mehr sichtbar sind.
- 100 ml kalte Sahne zugießen und die Masse nur kurz schlagen, bis sie streichfähig ist und weiche Spitzen bildet.
- Die fertige Creme abdecken und etwa 20 bis 30 Minuten im Kühlschrank kühlen, bevor sie auf die vollständig ausgekühlten Muffins kommt.
Prüfen Sie die Konsistenz nach dem Kühlen mit einem Löffel: Die Creme sollte sich verstreichen lassen, aber nicht vom Löffel laufen. Wird sie noch zu weich, stellen Sie sie weitere 10 bis 15 Minuten kalt und prüfen Sie erneut, statt sie lange weiterzuschlagen. Zum Auftragen eignet sich ein Spritzbeutel mit großer Sterntülle oder eine kleine Winkelpalette. Füllen Sie den Beutel nicht bis zum Rand, damit Sie gleichmäßigen Druck ausüben können. Setzen Sie die Tülle mittig an und spritzen Sie eine niedrige Rosette; ein hoher Cremetupfer braucht mehr Standfestigkeit und kann beim späteren Dekorieren leichter verrutschen. Für eine glatte Oberfläche verstreichen Sie die Creme mit der Palette in kurzen, gleichmäßigen Bewegungen. Bleibt die Creme beim Spritzen nicht in Form, unterbrechen Sie die Arbeit und kühlen Sie sie 10 Minuten nach. Übermäßiges Schlagen kann Mascarpone körnig machen oder die Masse lockern; arbeiten Sie deshalb auf niedriger bis mittlerer Stufe und stoppen Sie, sobald sie streichfähig ist. Zusätzliche Sahne würde die Creme weicher machen, daher ist Kühlen die passende erste Maßnahme zum Stabilisieren.
Schokoladen-Topping
Für eine dünne Glasur 100 g Milchschokolade mit 1 EL neutralem Öl schmelzen. Das Öl macht die Schokolade geschmeidiger und sorgt dafür, dass sie sich in feinen Linien auftragen lässt. Hacken Sie die Schokolade in möglichst gleich große Stücke und schmelzen Sie sie entweder über einem sanft siedenden Wasserbad oder in der Mikrowelle in kurzen Intervallen von etwa 15 bis 20 Sekunden. Rühren Sie zwischendurch gründlich um, damit keine heißen Stellen entstehen. Nehmen Sie die Schokolade vom Wasserbad, sobald nur noch wenige kleine Stückchen sichtbar sind, und rühren Sie weiter, bis diese geschmolzen sind. Die Glasur soll glänzend, dünnflüssig und gut gießbar sein, jedoch nicht heiß auf die Mascarponecreme treffen. Lassen Sie sie zunächst einige Minuten bei Raumtemperatur abkühlen und stellen Sie sie anschließend etwa 10 Minuten in den Kühlschrank. Rühren Sie nach der Hälfte der Kühlzeit um und prüfen Sie, ob sie noch vom Löffel läuft. Tragen Sie das Topping erst auf, wenn die Creme auf den Muffins gekühlt und standfest ist. Ziehen Sie mit einem Teelöffel dünne Streifen über die Oberfläche oder geben Sie kleine Kleckse mittig auf die Rosette. Wird die Glasur im Kühlschrank zu fest, lassen Sie sie kurz bei Raumtemperatur stehen und rühren Sie sie glatt; erneutes starkes Erhitzen kann die Konsistenz verändern.
Dekoration mit Riegelstücken
Setzen Sie die Riegelstücke erst auf, wenn Frosting und Schokoladenglasur auf den Muffins gekühlt sind. Ist die Creme noch weich oder die Glasur flüssig, sinken die Stücke leicht ein und hinterlassen beim Verschieben unsaubere Spuren. Stellen Sie die dekorierten Muffins zunächst etwa 15 bis 20 Minuten kalt, bis die Oberfläche Halt gibt. Schneiden Sie die Riegel erst kurz vor dem Verzieren mit einem scharfen Messer in gleichmäßige Stücke; so lassen sie sich gezielt platzieren und brechen weniger leicht. Drücken Sie jedes Stück nur leicht in die Creme oder setzen Sie es auf einen kleinen Punkt fest gewordener Glasur. Für eine ruhige Optik genügt ein Stück pro Muffin, leicht schräg und nahe der Mitte platziert. Zwei kleinere Stücke können Sie versetzt anordnen, sollten dabei aber etwas Abstand zum Rand lassen, damit sie beim Umsetzen nicht aneinanderstoßen. Legen Sie die Stücke nicht auf eine noch warme Glasur: Sie kann dadurch wieder weich werden und ihre klare Form verlieren. Bis zum Servieren bleiben die Stücke am ordentlichsten, wenn die Muffins kühl stehen und nicht bewegt werden. Nehmen Sie sie etwa 10 Minuten vor dem Anrichten aus dem Kühlschrank, damit die Creme nicht steinhart wirkt. Für die sauberste Dekoration gilt: erst kühlen, dann die Riegelstücke unmittelbar vor dem Servieren aufsetzen.
Aufbewahren und Allergene
Bei Kinder Bueno Muffins entscheidet vor allem die Creme darüber, ob sie bei Raumtemperatur stehen dürfen oder in den Kühlschrank gehören. Auch ohne Frosting verändert die Lagerung die Waffelstücke: Sie nehmen Feuchtigkeit aus dem weichen Teig auf und verlieren nach und nach ihren Biss. Für eine längere Aufbewahrung lassen sich die Muffins einfrieren; nach dem Auftauen wird die Waffel jedoch weicher. Prüfen Sie außerdem die Zutatenliste von Kinder Bueno und den übrigen Backzutaten, wenn Allergene berücksichtigt werden müssen.
Haltbarkeit
Unverzierte Muffins ohne Mascarpone-Frosting halten sich luftdicht verschlossen bei Raumtemperatur etwa 2–3 Tage. Ein kühler, trockener Platz bei ungefähr 18–20 °C ist besser geeignet als ein warmer Standort neben Herd, Heizung oder sonnigem Fenster. Lassen Sie die Muffins vollständig auskühlen, bevor Sie sie in eine Dose legen: Werden sie noch warm verschlossen, kann sich Kondenswasser bilden und die Oberfläche feucht werden. Die Waffelstücke bleiben während der Lagerung nicht dauerhaft knusprig, denn Feuchtigkeit wandert aus dem Teig in die Waffel und macht sie zunehmend weich.
Enthalten die Muffins Mascarpone, müssen sie durchgehend im Kühlschrank aufbewahrt werden. In einer geschlossenen Dose sind sie dort etwa 2–3 Tage haltbar; stellen Sie die Dose nach dem Servieren wieder kalt und lassen Sie die Muffins nicht längere Zeit auf dem Tisch stehen. Bei Kühlschranktemperatur wird die Waffel ebenfalls weicher, häufig schneller als bei trockener Lagerung, weil der Muffin Feuchtigkeit abgibt und die Waffel sie aufnimmt. Das Kühlen erhält die geeignete Lagerung der Mascarpone, stellt die Knusprigkeit aber nicht wieder her.
Zum Einfrieren eignen sich vollständig ausgekühlte Muffins ohne Mascarpone-Topping am besten. Verpacken Sie sie einzeln oder mit Abstand in einem gefriergeeigneten, luftdichten Behälter; für eine gute Qualität sollten sie innerhalb von etwa 2 Monaten verbraucht werden. Auch tiefgekühlt kann Feuchtigkeit in die Waffel gelangen, sodass sie nach dem Auftauen deutlich weicher sein kann. Lassen Sie gefrorene Muffins vor dem Servieren bei Raumtemperatur auftauen, zunächst in der geschlossenen Verpackung, und öffnen Sie diese erst, wenn sie aufgetaut sind. Muffins mit Mascarpone-Frosting sind zum Einfrieren weniger geeignet, da die Creme nach dem Auftauen an Struktur verlieren kann.
Allergene und Zutatenliste
Kinder Bueno enthält laut Hersteller Milch, Haselnüsse, Soja und Gluten aus Weizen. Prüfen Sie vor dem Backen den Aufdruck auf der Packung, denn Rezepturen und Kennzeichnungen können sich ändern und je nach Produktvariante abweichen. Achten Sie auch auf Hinweise zu möglichen Spuren weiterer Allergene, die auf der jeweiligen Verpackung angegeben sind. Bei verpackten Lebensmitteln müssen die in der EU kennzeichnungspflichtigen Allergene nach der Lebensmittelinformationsverordnung in der Zutatenliste hervorgehoben werden.
Weitere Allergene können durch die übrigen Zutaten der Muffins hinzukommen. Weizenmehl liefert Gluten; Eier im Teig sind eine zusätzliche mögliche Allergenquelle. Mascarpone und andere Milchprodukte enthalten Milch, während Schokolade oder Haselnusscreme je nach Zusammensetzung Soja enthalten können. Lesen Sie deshalb nicht nur die Kinder-Bueno-Packung, sondern auch die Etiketten von Mehlmischungen, Schokolade, Creme und Frosting-Zutaten. Bei unverpackten Backwaren muss die Allergeninformation ebenfalls zugänglich sein; beim Backen zu Hause hilft es, die verwendeten Packungen bis zum Servieren aufzubewahren.
Häufige Fragen zu Kinder Bueno Muffins
Hier finden Sie kurze Antworten zu Kinder Bueno im Teig, zur benötigten Menge und zur Haltbarkeit der Muffins.
Kann man Kinder Bueno mitbacken?
Ja, Kinder Bueno kann mitgebacken werden, schmilzt dabei jedoch teilweise. Die Creme und die Schokolade werden im heißen Teig weich und verbinden sich stellenweise mit der Krume. Auch die Waffelschicht verändert sich: Sie wird beim Backen und durch den Kontakt mit dem feuchten Teig weniger knusprig. Für sichtbare Stücke den Riegel grob schneiden und nicht zu fein in den Teig rühren. So bleiben nach dem Backen einzelne Schokoladen- und Waffelstücke erkennbar, auch wenn ihre ursprüngliche feste Textur nicht vollständig erhalten bleibt.
Wie viele Kinder Bueno braucht man für 12 Muffins?
Für 12 Muffins eignen sich 3 Doppelriegel im Teig und 2 Doppelriegel für das Topping. Ein Doppelriegel wiegt etwa 43 g; das entspricht ungefähr 129 g für den Teig und 86 g für die Dekoration. Die Menge verteilt den Schokoladen-Haselnuss-Geschmack auf alle Portionen, ohne den Teig mit zu vielen Riegelstücken zu beschweren. Für eine gleichmäßige Verteilung die drei Doppelriegel zerkleinern und unter den fertigen Teig heben. Die übrigen zwei Doppelriegel bleiben für die Stücke auf den Muffins.
Warum wird die Waffel im Muffin weich?
Die Waffel wird weich, weil sie Feuchtigkeit aus der Muffinkrume aufnimmt. Ihre dünnen, knusprigen Schichten kommen beim Backen und danach mit dem feuchten Teig in Kontakt; Wasser wandert in die Waffel und verändert ihre Textur. Das kann bereits innerhalb weniger Minuten nach dem Vermischen der Stücke mit dem Teig beginnen und setzt sich während des Abkühlens fort. Eine Waffeleinlage bleibt deshalb nicht dauerhaft knackig, wenn sie im Muffin steckt. Für spürbar knusprige Waffelstücke eignen sich Stücke als Dekoration unmittelbar vor dem Servieren besser.
Wie lange sind Kinder Bueno Muffins haltbar?
Kinder Bueno Muffins halten sich luftdicht verpackt etwa 2–3 Tage. Ohne Frosting können sie bei kühler Raumtemperatur aufbewahrt werden; mit Haselnuss-Mascarpone-Creme gehören sie in den Kühlschrank und sollten ebenfalls innerhalb dieses Zeitraums gegessen werden. Vor dem Servieren dürfen gekühlte Muffins kurz temperieren, damit die Krume weniger fest wirkt. Einfrieren ist möglich, doch beim Auftauen kann Kondensfeuchtigkeit entstehen und die Waffel zusätzlich weich machen. Für die beste Textur die Muffins daher möglichst frisch verzehren und dekorierte Stücke nicht lange lagern.